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Holzhäuser & Reim
GbR
Bioland-Erdbeeren
  71263 Weil der Stadt   Info: 07033 / 32445  
   
Frust und Freude
Auch wir genießen gerne wohlschmeckende Erdbeeren!! Deshalb macht es uns auch nach über 20 Jahren, trotz mancher Rückschläge immer noch Spaß, unsere Erdbeeren (für Sie) anzubauen.
Die 3 vom Erdbeerfeld...
Nachdem die Erdbeerpflanzen ihren "Winterschlaf" beendet haben, freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue an der Entwicklung der Kulturen vom Austrieb, über einen großen und schönen Blütenansatz bis hin zur reifen Frucht.
 
Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude! Deshalb begeistert uns in der Vorerntezeit eine prachtvolle Pflanzenentwicklung mit voraussichtlich guten Ernteaussichten. Auch wenn diese Zeit mit vielen Risiken (z. B. Hagel, Trockenheit, Spätfröste, und vielem mehr) behaftet ist und uns diese hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt, fiebern wir doch jedes Jahr dem Ziel entgegen, ein qualitativ "hochwertiges Früchtchen" zu erzeugen!
 
Ein bisschen stolz sind wir schon darauf, dass wir Sie seit nunmehr über 20 Jahren mit nach Bioland-Richtlinien angebauten, im Einklang mit der Natur erzeugten Erdbeeren verwöhnen können und dürfen. Auch wenn wir uns außerhalb der Saison intensiv mit allen Fragen rund um den Erdbeeranbau beschäftigen, gilt es bis hin zu der Ernte der reifen Beeren jedes Jahr von neuem viele Hindernisse zu überwinden. Hierbei handelt es sich beileibe nicht nur um Krankheiten, Schädlinge und Anbaufehler, die in der einschlägigen Literatur ausführlich beschrieben sind. Die nachfolgende Übersicht soll einen kleinen Einblick in die von uns größtenteils nicht beeinflussbaren Risikofaktoren vermitteln, die jedes Jahr aufs Neue für Aufregung und Sorgenfalten bei uns verantwortlich sind:
 
     
Der Frost:   (-)
  Durch einen Kälteeinbruch während der Blüte oder der Fruchtentwicklung, werden in der Regel (wie zuletzt im Mai 2004) weite Teile der Erdbeerkulturen nachhaltig geschädigt. Die Ausfallquote kann dabei bis zu 100% betragen. Bilder vom Frostschaden im Mai 2004
Die Trockenheit:   (-)
  Wasser ist Leben - das gilt auch für unsere Erdbeerkulturen. Unser Betrieb liegt im Regenschatten des Schwarzwaldes. Die immer regelmäßiger auftretende Frühsommertrockenheit zwischen Blüte und Ernte sorgt nicht nur bei unseren Pflanzen für großen Trockenstress, sondern schreibt auch uns so manche Sorgenfalte ins Gesicht.
Der Hagel:   (-)
  Eine Unbill der Natur der ganz besonderen Art, die auch unseren Betrieb schon ohne Vorwarnung mit voller Wucht heimgesucht und die Ernte binnen weniger Minuten nahezu vollständig vernichtet hat. Ein solches "Erlebnis" wirkt über Jahre nach und sorgt fortan bei jedem aufziehenden Gewitter für einen stark erhöhten Adrenalinausstoß in unseren Körpern.
Das Reh:   (Cervus capreolus)
  Reh (Cervus capreolus) Rehe sind Feinschmecker, denn sie bevorzugen im zeitigen Frühjahr frisch austreibende Erdbeerblätter.
Das Wildschwein:   (Sus scrofa)
  Wildschwein (Sus scrofa) Auch die nachtaktiven "Schwarzkittel" haben zu unserem Leidwesen zwischenzeitlich erkannt, dass unsere Erdbeerkulturen eine Bereicherung in ihrem Speiseplan darstellen. Ihre nächtlichen Besuche unserer Felder haben uns schon so manche schlaflose Nacht bereitet.
Der Erdbeerblütenstecher:   (Anthonomus rubi)
  Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi) Ein 2-3 mm langer, brauner bis schwarzer Rüsselkäfer. Die Weibchen legen die Eier in den Blütenknospen ab. Danach durchbeißen sie die Leitbündel der Blüten, wodurch die Blüten welken und abfallen. In ihnen entwickeln sich die Larven.
Der Gemeine Erdbeerklau:   (Homo sapiens "langfingii")
  Erdbeerklau Homo sapiens Obgleich der Homo sapiens gemeinhin als Nützling gilt, scheint es unter ihm eine ganze Reihe von Unterarten zu geben, die mitunter völlig unscheinbar aussehen. Eine genaue Identifizierung ist daher recht schwierig oder gar unmöglich. Er tritt einzeln oder in Rudeln meist im Schutz der Abenddämmerung oder des Morgengrauens auf. Das Schadbild ähnelt dem des nützlichen, systematisch arbeitenden Selbstpflückers, jedoch mit wesentlich stärker ausgeprägtem Zertrampeln der Erdbeerpflanzen.
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